In kleinen Schritten zu grossen Veränderungen dank der Feldenkrais Methode

Zoe Röösli ist eins mit Feldenkrais, weil dich diese Methode so nimmt wie du bist. Du bist aufgefordert weniger zu tun um in kleinen Schritten vorwärts zu gehen, all dies achtsam und beobachtend. Es geht darum nachzuspüren, Pausen zu machen, zu wiederholen und die Veränderung wahr zu nehmen. Es fasziniert Zoe immer von neuem, wie mit kleinen Schritten eine grosse Veränderung bewirkt werden kann. Mit Feldenkrais ist es auch möglich auf sanfte Art funktionelle Muster umzuprogrammieren.

Wir handeln dem Bild nach, das wir von uns machen. Ich esse, gehe, spreche, denke, beobachte, liebe nach der Art, wie ich mich empfinde. Dieses Ich-Bild, ist teils ererbt, teils von aussen anerzogen; zu einem dritten Teil kommt es durch Selbsterziehung zustande. Genau bei dieser Selbsterziehung, setzt die Methode an.

Zoe Röösli

ausgebildet in der Feldenkrais Methode

Zoe hat Psychologie und  Psychopathologie studiert, abgeschlossen und wurde in der Feldenkrais-Methode in Mailand ausgebildet. Ab November unterrichtet Sie die von ihr so geliebete Methode in unseren Kursräumen:

der Begründer der Feldenkrais Methode

Moshé Feldenkrais

Moshé Feldenkrais hatte einen Abschluss als Ingénieur. Im Anschluss daran studierte er im ersten Jahrgang, der erstmals auch zu einem Ingénieur Docteur führen sollte. Leider konnte er dieses Studium kriegsbedingt nicht vollenden, da er aus Frankreich fliehen musste. Erst nach Kriegsende in den Jahren 1946/1947 erlangte er den Grad eines Ingénieur Docteur der Universität Sorbonne. Daneben war er 20 Jahre lang auch Judolehrer. Er war Mitbegründer des Jiu-Jitsu Club de France, des ersten Judo-Clubs in Europa. Feldenkrais schrieb mehrere Bücher über Judo und Jiu-Jitsu, wovon das letzte,– so sein Lehrer Koizumi – bereits zeigt, dass er Judo als Wissenschaftler begriff. Koizumi schreibt: „He has studied and analysed Judo as a scientist in the light of the laws of physics, physiology and psychology […] and he reports the results to the scientific mind of our time.“

Nach der Kriegserklärung Frankreichs an Deutschland im Jahr 1939 war Feldenkrais Teil der Mannschaft, welche 1940 Forschungsunterlagen und Schwerwasservorräte der französischen Atomforschung von Frankreich nach England verbrachte, um sie in Sicherheit zu bringen. In Schottland arbeitete er während des Krieges als Ingenieur mit anderen für die Entwicklung von Militärtechnik der britischen Admiralität. Um sich die Zeit zu vertreiben, informierten die Mitarbeiter einander in Vortragsabenden über die Themen, mit denen sie sich beschäftigten. In diesem Rahmen hielt auch Feldenkrais Vorträge, in denen er „einen neuen Ansatz [propagiert], das menschliche Gehirn anzuregen und weiterzuentwickeln und zwar durch Arbeit und Selbsterfahrung mittels dem Experimentieren mit langsam aufeinander aufbauenden Abfolgen von Bewegungsmustern. er begründete seine Thesen mit neurophysiologischen Forschungsergebnissen. Seine Beispiele reichen vom menschlichen Lernen, über die Rolle der Schwerkraft, der Entstehung der Angst, von menschlicher Sexualität bis zur besonderen Rolle des Gleichgewichtsorgans und zu einem neuen Begriff menschlicher Reife.“ Diese Vorträge veröffentlichte Feldenkrais 1949 unter dem Titel Body and Mature Behavior. A Study of Anxiety, Sex, Gravitation, and Learning. Spätestens ab diesem Zeitpunkt begann Feldenkrais, seine eigene Methode systematisch zu entwickeln. Der Vergleich zwischen Higher Judo: Groundwork und Body and Mature Behavior zeigt deutlich den Bezug der Methode zum Judo, offenbart aber auch den Grad an Generalisierung, mit dem Feldenkrais dieses aus seinem spezifischen Kontext loslöste und verallgemeinerte.

Feldenkrais nahm drei Wochen Unterricht bei Heinrich Jacoby, der über ihn notierte: „Trotz großer körperlicher Gewandtheit, Kraft, Courage repräsentiert Dr. F. weder in seiner Sprechweise noch in seiner Bewegungsqualität das, was er ‘theoretisch’ als wünschenswert formuliert. (…) Aber er ist sehr bereit, das selber zuzugestehen, bereit, zu probieren und infrage zu stellen.“ Feldenkrais beschrieb seine Begegnung mit Jacoby ähnlich offen: „Ich war ein Athlet von einigem Ruf und kräftig gebaut. Jacoby war ein kleiner, beinahe schmächtiger Mann, der, wie er mir erzählte, erst im Alter von sieben Jahren gehen gelernt hatte. Er war bucklig, bewegte sich aber mit großer Anmut.“

weitere Infos zur Feldenkrais Methode

Weitere Vorteile der Feldenkrais Methode

In einem innovativen, sanften Bewegungstraining wird das Nervensystem angeregt, neue Formen von Bewegung und Haltung zu schaffen. Unter professioneller Anleitung lernen Sie, den Körper zu fordern, ohne ihn zu überfordern, wecken Fähigkeiten, die über das hinausgehen, was Sie sich zutrauen.

Viele der Schwierigkeiten, die wir mit unserem Körper erleben, sind das Ergebnis von übergroßer Anstrengung, fehlerhaftem Gebrauch und Übergewicht. Ständige, unnötige Anspannung von Muskeln schwächt Ihren Organismus und führt zu Schmerzen und Einschränkungen, selbst bei einfachen alltäglichen Bewegungen.

Erleben Sie Ihren Körper neu durch sanftes Lösen tiefsitzender Verspannungen. Erfahren Sie, dass mit bestimmten Bewegungen sowohl die Konzentration der Stresshormone gesenkt werden kann, als auch zusätzlich Endorphine und andere Glückshormone ausgeschüttet werden können.

Der Effekte von Feldenkrais-Bewegungen sind ebenso erstaunlich wie erstrebenswert. Der gesamte Körper wird vitalisiert. Sie lernen den Herausforderungen des Lebens entgegenzutreten, Ausgleich zu finden und Ihren auf Ablenkung konditionierten Geist wieder zu fokussieren. Sie lernen Ihre Ziele besser zu verfolgen: Burn out und Rückenschmerzen haben keine Chance mehr.

Zoe Röösli registriertes Mitglied beim Schweizerischer Feldenkrais Verband 

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