Yoga für Schwangere

CHF25.00

Bitte den Empfang im Erdgeschoss benutzen

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Beschreibung

Yoga harmonisiert Körper und Geist

Schwangere im Arbeitsprozess benötigen Ausgleich zum hektischen und stressigen Alltag. Da bietet Yoga die ideale Form zur Entspannung und Regeneration.

Dieser Kurs ist ideal um die Schwangerschaft möglichst bewusst und in einem guten körperlichen und seelischen Zustand zu erleben. Dazu bekommst Du eine wunderschöne Möglichkeit dem noch ungeborenen Kind nahe zu sein. Die sanften Körperübungen unterstützen dich als werdende Mutter darin, trotz des wachsenden Körperumfangs ein möglichst gutes Körpergefühl zu bewahren.

Die Übungen werden im sanften Rhythmus des eigenen Atems ausgeführt. Dein Körper wird durch Dehnen und Öffnen dazu gebracht Verspannungen und Stress los zu lassen. Jegliches Leistungsprinzip entfällt.

Für wen sind diese Yoga-Stunden geeignet?

Der Kurs richtet sich an schwangere Frauen,

  • die sich und ihrem ungeborenen Kind in entspannter Atmosphäre etwas Gutes tun wollen
  • die Yoga kennenlernen möchten. Es sind keinerlei Vorkenntnisse nötig
  • die bereits Yogaerfahrung haben, nun aber ganz gezielt unter dem Aspekt der Schwangerschaft üben möchten

 

Wir empfehlen den Kurseinstieg ab der 12. Schwangerschaftswoche

Welcher Yoga Stil wird bei uns gelernt?

Der Yoga Stil bei Kobera ist von verschiedenen Traditionen geprägt. Es ist eine Mischung aus klassischem Hatha Yoga, Sivananda, Satchidananda und der Himalaya Tradition. Die Stunden sind mal eher sanft und langsam oder fliessender und intensiver.

Ursprung des Yoga

Da Yoga ursprünglich aus Indien stammt, liegen die Wurzeln der Yoga-Philosophie im Hinduismus und Teilen des Buddhismus. Das Individuum wird hier als ein Reisender im Wagen des materiellen Körpers gesehen. Der Wagen ist der Körper, der Kutscher der Verstand, die fünf Pferde die fünf Sinnesorgane, der Fahrgast die Seele, und das Geschirr heißt im Indischen „Yoga“. Die ältesten Aufzeichnungen finden sich in den Upanishaden. Der wichtigste Quelltext ist das des Sutra und des Patanjali.

Zur Veranschaulichung: Die ersten vier Sūtren des Patanjali, die den Kern des Yoga geben und eine Art Mantra darstellen, lauten

1. atha yoga-anusäsanam; sinngemäß übersetzt lautet dies: Nun (folgt) die Disziplin. Gemeint ist eine Art absolutes Jetzt, denn Dinge der Vergangenheit, ihr Wesen, seien es auch Gewohnheiten, sollen abgestreift werden. Dies meint ebenso Traditionen. „Aber es ist eine Tatsache, daß der Yoga sich gegen die konventionelle Bedeutung von Worten wendet. Er verwirft sogar vergangene Erfahrungen und ihre Versprachlichung (I 15).“ Die Begründung dafür findet sich in der 4. Sūtre.

2. yogas citta-vrtti-nirodhah; sinngemäß: Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen. Nirodah verweist auf das Verlangsamen und Innehalten der (leiderzeugenden) Wirbelbewegungen (vṛtti) in unserem leiblichen Dasein (citta, im Sinne von embodied mind).

3. tadä drastuh svarüpe’vasthänam; sinngemäß: Dann ruht der Sehende in seiner Wesensidentität, oder auch: dann nimmt das sehende Prinzip (draṣṭuḥ) – das jedem von uns innewohnt – in seiner Wesennatur (svarūpe, leere Selbstform) Platz

4. vrtti-särüpyam itaratra; sinngemäß: Alle anderen inneren Zustände sind bestimmt durch die Identifizierung mit den seelisch-geistigen Vorgängen:„Wenn man immer noch an der Vergangenheit hängt, aus der man Hoffnung auf die Zukunft projiziert, wird man nie fähig sein, eine sinnvolle Beziehung zu Yoga herzustellen“. Der Begriff vritti verweist auf „eine Tätigkeit, die in den festen Bahnen der Gewohnheit und Konvention abläuft und die daher der Vergangenheit verhaftet ist“.

Die Kurse finden im 1. Stock des Bollwerk 21 satt. Bei Fragen einfach anrufen.

031 382 82 82